Eine Trauung im Freien (hier geht es zu einer Waldhochzeit) war schon immer etwas Besonderes. Origineller. Mehr mit der Natur verbunden. Die Emotionen werden stärker empfunden und die Trauung verläuft viel lockerer. Vor allem, wenn sie in enger Umarmung der Natur stattfindet.

Vielleicht bilde ich mir das nur ein. Vielleicht hängt es mit Charakter der Menschen zusammen, die sich solche Trauungen wünschen und alles dafür tun, um sich diesen Wunsch zu erfüllen.

Vielleicht sind Hochzeitspaare im Freien gelassener. Oder sie sind eher bereit das Wagnis auf sich zu nehmen und sich als Mann und Frau das erste Mal auch im Regen zu küssen. Ist die Ehe nicht so, dass man den gemeinsamen Weg geht, auch wenn die Umstände nicht immer sonnig sind? Kann man in solchen Paaren vielleicht eine bestimmte Reife erkennen? Oder sind sie sich dessen bewusst, dass der Himmel nicht immer nur märchenhaft schön bleibt, und man trotzdem den Schritt in die Ehe wagt?

Bei Paaren die naturverbunden sind und sich darum für eine Trauung im Freien entscheiden, gelingt es mir mich mit ihnen auf einer anderen Ebene zu verbinden. Ich bin nicht nur derjenige, der ihnen schöne Erinnerungen erarbeitet, bin nicht nur der Freund für einen Tag. Zwischen diesen Paaren und mir entsteht eine engere Verbindung. Mit den meisten werden wir und bleiben auch Freunde.

Eine Trauung im Freien also… Ein (Wetter)Wagnis mit reicher Belohnung. Natürlich sollten Sie vorbereitet sein und einen Alternativplan haben, falls das Wetter wirklich mies wird.

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